Aktuelles

Guten Tag und willkommen auf meiner Homepage

Wie Sie als Besucherin oder Besucher meiner Website sicher wissen, gehöre ich dem Landtag von Rheinland-Pfalz seit dem 18. Mai 2016 nicht mehr an.

Sie finden einige politische Statements und Inhalte aus meiner Landtagszeit auf dieser Website: Gerne können SIe sich anhand dessen über meine politischen Ziele informieren.

Dr. Fred Konrad

Landtagswahl 2016: Die Ergebnisse

Zufrieden mit den Ergebnissen der Landtagswahl 2016 können wir Grüne sicher nicht sein. Die Gründe für enttäuschende Wahlergebnisse sind noch zu analysieren. Unseren Dank an alle WählerInnen und Wähler und an die UntersützerInnen im Wahlkampf nimmt das ebenso wenig weg wie die Glückwünsche an die Parteien und an die Bewerber, die besser abschnitten.

Die Wahlergebnisse im Detail finden Sie zusammengstellt unter wahlen.rlp.de/ltw/wahlen/2016/index.html.

Landtagswahl 2016: Wählen gehen!

[ "Fred Konrad vor Ort" - am 2. März in Großsteinhausen, mit Bürgermeister Volker Schmitt (links neben Fred Konrad) ]

Heute, am 13. März, wird ein neuer Landtag gewählt.Geben Sie Ihre Stimme ab und entscheiden Sie mit, wer in den nächsten fünf Jahren den Kurs bestimmt.

Fred Konrad hat sich bei Podiumsdiskussionen (u.a. bei der der RHEINPFALZ am 3. März) und bei weit mehr als einem Dutzend Terminen "vor Ort" den Wählerinnen und Wählern in den Ortsgemeinden des Wahlkreises 46/Zweibrücken vorgestellt. Er hofft auf Ihr Vertrauen und bittet Sie um Ihre Unterstützung.

Sozialstaat braucht Kirche

[ Das Podium vlnr: Dr. Fred Konrad, Erika Watson, Stéphane Moulin, Nicole Pusch, Albrecht Bähr, Dr. Christoph Gensch ]

"Ganz eindeutig "ja" lautete Fred Konrads Antwort auf die Frage an das Podium "Braucht Sozialstaat die Werke der Kirche?" Vier der sechs Wahlkreiskandidat*innen zur Landtagswahl 2016 und Landespfarrer Albrecht Bähr diskutierten anlässlich des 25-jährigen Bestehens der diakonischen Suchtberatungsstelle in Zweibrücken mit der Journalistin Nicole Pusch.

Grundsätzlich einig waren sich alle, dass die Kirche und das Ehrenamt unverzichtbar sind im Bereich der sozialen Arbeit. Dass es in diesem Bereich keinen Wettbewerb geben kann - wie von Erika Watson (FDP) gefordert, hob Fred Konrad hervor. Tätigkeitsfelder, die sich wirtschaftlich kaum tragen, dürfen deshalb nicht wegfallen. Zumal sie im Sinne eines sozialen Verständnisses nicht weniger wichtig erscheinen als andere.

 

TTIP, Energiewende und Bio-Landwirtschaft

[ Dr. Fred Konrad bei der Einführung in das Thema TTIP ]

Um das Verkosten von Bio-Weinen (des Weinguts Schwarztrauber, Neustadt-Mußbach) ging es, aber auch um Risiken des geplanten transatlantischen Freihandelsabkommens TTIP: Fred Konrad hatte Ministerin Ulrike Höfken (Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten) und Ernst-Christoph Stolper (BUND e.V.) zu einer politischen Weinprobe nach Zweibrücken eingeladen.

Obwohl das Abkommen streng abgeschirmt verhandelt wird, wurden wesentliche Punkte öffentlich, die breiten Widerstand auslösten. "Gegen einen freien und fairen Handel spricht natürlich nichts", so die Ministerin. Aber TTIP greife massiv in die demokratischen Strukturen ein, um die Interessen von Investoren zu schützen. Mit privaten Investitionsschutzgerichten würden ordentliche Gerichte und würde letztendlich die Demokratie ausgehebelt.

"Bei der Energiewende und wirtschaftlichen Fragen sehe ich keine Gemeinsamkeit mit der CDU. Aber auch mit der SPD ist es gelegentlich ein hartes Ringen", hatte Fred Konrad in die Diskussion eingeführt. Um dafür zu werben, dass er auch nach der Landtagswahl dicke Bretter bei der SPD bohren darf.

Zum Bericht über die Veranstaltung (im Pfälzischen Merkur vom 22. 02.)

Menschenwürdige Lebensverhältnisse im demokratischen Staat

[ Im Kolpinghaus Mainz (v.l.n.r.): Richard Feichtner (Kolping RLP), Matthias Donauer (Landespräses) Thomas Gerber (Pfarrer), Hedi Thelen MdL, Dr. Fred Konrad MdL, Barbara Schleicher-Rothmund MdL, Andreas W. Stellmann und Dr. Gabi Nick ]

„Die Sicherung eines menschenwürdigen Lebens gründet auf Partizipation, Solidarität und soziale Gerechtigkeit!“, so die Einleitung von Diakon Andreas W. Stellmann, dem Landesvorsitzenden des Kolpingwerkes Rheinland-Pfalz bei der Eröffnung des „Politischen Gesprächs“ am 16. Februar mit Vertreter*innen der Landtagsfraktionen.

Der Einladung gefolgt war auch Dr. Fred Konrad, der Übereinstimmung bei den Zielen feststellte, die von den Kolpingwerken ins Zentrum gerückt wurden: Förderung von Familien, Schutz der arbeitsfreien Sonntage, Verbesserung der Versorgung der Pflegebedürftigen, Gestaltung der Demografischen Veränderungen, menschenwürdige Flüchtlingspolitik. Beim Sonntagsschutz verwies Fred Konrad auf seinen persönlichen Einsatz für einen Kompromiss, der die Ausweitung von Verkaufszeiten begrenzt hat.

Ergänzend erklärte er: "Sowohl die Gestaltung des Demographischen Wandels wie auch die Sicherung der Versorgung pflegebedürftiger Menschen muss in den Stadtteilen und Dörfern gesichert werden. Die Grünen setzen sich ein für Quartier-Konzepte, die Quartiersmanagement, kommunale Planung, Pflege, Pflegeberatung, Selbsthilfe, Angehörige und Gesundheitsberufe zusammenführen. Vor Ort müssten Versorgung, Mobilität, kulturelle und gesellschaftliche Teilhabe, Pflege und Gesundheitsversorgung sichergestellt werden.“

Das Positionspapier des Kolpingverbands zur Landtagswahl finden Sie hier.

Wahlprogramm in Leichter Sprache

Worum geht es den GRÜNEN bei der Landtagswahl am 13. März in Rheinland-Pfalz und was sind die wichtigsten GRÜNEN Ziele für die nächsten fünf Jahre? Das beschreiben "12 Ziele für ein gutes Leben" in Leichter Sprache und das Wahlprogramm in Leichter Sprache - ebenso wie das ausführliche Wahlprogramm.

Flussumleitung und Kraftwerksbau in China

Bei der Lesung: Fred Konrad und Eveline Lemke im Gespräch mit Autor Manuel Vermeer

[ Dr. Manuel Vermeer (links) im Gespräch mit Ministerin Eveline Lemke und Dr. Fred Konrad ]

Es geht um Wasser, um Staudämme, Energie und um die Umleitung ganzer Flüsse. Und es ist erschreckend nah an der Realität, was Dr. Manuel Vermeer, Sinologe und Fachbuch-Autor in seinem Umwelt-Thriller "Mit dem Wasser kommt der Tod" beschreibt. Ergänzt um Eindrücke der rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerin Eveline Lemke von ihren China-Reisen und um Anmerkungen von Fred Konrad zum politischen System in China  mutierte eine Krimi-Lesung zur Diskussion deutscher Wirtschaftsperspektiven im fernen Osten.

Wie werden Umwelt-, Rohstoff- und Energiefragen in China gesehen, wie geht das dortige System mit Kritik um, und wie nachhaltig ist die Umsetzung der politischen Vorgaben in der Praxis? Fragen, die sich unmittelbart an den Vortrag von Manuel Vermeer anschlossen. Smog in den Großstädten, immer mehr Atom- und Kohlekraftwerke, Mega-Staudammprojekte in ökologisch und geologisch sensiblen Bergregionen: das ist Realität in China. Ebenso aber Erwerb und Entwicklung deutscher Mittelstandsunternehmen und Kauf deutscher Umwelttechnik. "Jeder zweite Arbeitsplatz in Rheinland-Pfalz hängt vom Außenhandel ab", erläuterte die Ministerin. Chinesische Defizite im Bereich Demokratie und persönliche Freiheit nehme das selbstverständlich nicht weg, so Fred Konrad. „Wirtschaftlicher Erfolg und Umweltschutz – das geht!“ hatte eine Ankündigung des Abends gelautet. Dass dies gerade in der Zusammenarbeit mit China wichtige Perspektiven für Rheinland-Pfalz schafft, bekräftigte Eveline Lemke in ihrem Fazit - um nach der Diskussionsrunde auch auf konkrete Fragen aus der Region einzugehen, die die Mörsbacher Bürgerinitiative zu den Erweiterungsplänen der Zweibrücker Mülldeponie formuliert hatte.

(Pressebericht: Pfälz. Merkur vom 30. Januar)

Zweibrücken braucht stationäre Geburtshilfe und Gynäkologie

Zu Spekulationen um die Zukunft der stationären Gynäkologie und Geburtshilfe in Zweibrücken und die in diesem Zusammenhang lautstark vorgetragenen Forderungen nimmt der Grüne Landtagsabgeordnete Dr. Fred Konrad, gesundheitspolitischer Sprecher seiner Fraktion, wie folgt Stellung:

"Entscheidend ist doch die Frage, wie die bisherige und für die Größe der Stadt sehr gute Versorgung mit Krankenausbetten zu erhalten ist - und damit natürlich auch die Sicherheit der zugehörigen Arbeitsplätze. Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten des Evangelischen Krankenhauses sind ja allgemein bekannt und öffentlich angesprochen. Grundvoraussetzung für den Erhalt des Angebotes ist die Zusage ausreichender Investitions- und Fördermittel.

Das Evangelische Krankenhaus hat derzeit einen klar umrissenen Versorgungsauftrag. Bei einer Übernahme durch einen anderen Träger muss dieser den Versorgungsauftrag weiter erfüllen. An das Gesundheitsministerium in Mainz habe ich deutlich kommuniziert, dass wir in Zweibrücken auch weiterhin eine Gynäkologie und Geburtshilfe brauchen. Die Umsetzung dieses Erfordernisses muss sich aber in ein Zukunftskonzept einfügen lassen, das sich betriebswirtschaftlich trägt. Ein künftiger Träger darf nicht durch ultimative Vorbedingungen abgeschreckt werden. Die CDU muss sich in diesem Zusammenhang die Frage gefallen lassen, welches Ziel sie verfolgt. Denn zum Erfolg des Verhandlungsprozesses trägt ihre Kampagne eher nicht bei.“

"Unnötige Panikmache"

Mit der Veröffentlichung ungeprüfter, angeblich interner Informationen über die Gespräche von Nardini-Klinikum, LVIM und Gesundheitsministerium über die Zukunft der Zweibrücker Krankenhauslandschaft gefährdet der Landtagskandidat der CDU, Dr. Christoph Gensch, eine zukunftsweisende Einigung über Perspektiven der Krankenhausstandorte in Zweibrücken. Diese Einschätzung vertritt Dr. Fred Konrad, ebenfalls Arzt und gesundheitspolitischer Sprecher der Grünen Fraktion im Rheinland-pfälzischen Landtag.

“Zum Einen kann ich die Information nicht bestätigen. Zum Anderen ist in der nächsten Landtagslegislaturperiode der Landeskrankenhausplan ohnehin fortzuschreiben. Für die Bettenzahl in der Geburtshilfe ist die Prognose über die Geburtenzahlen in der Westpfalz und deren Verteilung auf die verschiedenen Geburtskliniken entscheidend: Es wird aber weder im Mainzer Gesundheitsministerium, noch von Herrn Dr. Gensch im Zweibrücker Stadtrat festgelegt, für welche Klinik sich eine schwangere Frau bzw. ein Paar oder eine Familie entscheidet.

Als Mediziner muss es Herrn Dr. Gensch klar sein, dass für die Sicherung einer guten Qualität auch eine gewisse Zahl an Geburten Voraussetzung ist. Abgesehen davon, dass die Kooperationsgespräche nicht durch voreilige Veröffentlichungen gefährdet werden sollten, ist von der CDU, die in der Stadt und der Region Verantwortung trägt, zu erwarten, dass sie eine Stellungnahme – wenn schon nicht unterlässt – dann wenigstens sorgfältiger vorbereitet und die Daten der Bevölkerungsentwicklung und die Krankenhauslandschaft in unserer Region berücksichtigt. Einfach mal eine Forderung rauszuhauen, genügt hier sicher nicht. Für eine Verantwortungsübernahme in einer künftigen Landesregierung empfiehlt sich die CDU damit kaum.”