Zweibrücken braucht stationäre Geburtshilfe und Gynäkologie

Erhalt muss betriebswirtschaftlich umsetzbar sein

Zu Spekulationen um die Zukunft der stationären Gynäkologie und Geburtshilfe in Zweibrücken und die in diesem Zusammenhang lautstark vorgetragenen Forderungen nimmt der Grüne Landtagsabgeordnete Dr. Fred Konrad, gesundheitspolitischer Sprecher seiner Fraktion, wie folgt Stellung:

"Entscheidend ist doch die Frage, wie die bisherige und für die Größe der Stadt sehr gute Versorgung mit Krankenausbetten zu erhalten ist - und damit natürlich auch die Sicherheit der zugehörigen Arbeitsplätze. Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten des Evangelischen Krankenhauses sind ja allgemein bekannt und öffentlich angesprochen. Grundvoraussetzung für den Erhalt des Angebotes ist die Zusage ausreichender Investitions- und Fördermittel.

Das Evangelische Krankenhaus hat derzeit einen klar umrissenen Versorgungsauftrag. Bei einer Übernahme durch einen anderen Träger muss dieser den Versorgungsauftrag weiter erfüllen. An das Gesundheitsministerium in Mainz habe ich deutlich kommuniziert, dass wir in Zweibrücken auch weiterhin eine Gynäkologie und Geburtshilfe brauchen. Die Umsetzung dieses Erfordernisses muss sich aber in ein Zukunftskonzept einfügen lassen, das sich betriebswirtschaftlich trägt. Ein künftiger Träger darf nicht durch ultimative Vorbedingungen abgeschreckt werden. Die CDU muss sich in diesem Zusammenhang die Frage gefallen lassen, welches Ziel sie verfolgt. Denn zum Erfolg des Verhandlungsprozesses trägt ihre Kampagne eher nicht bei.“

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